Unser Projekttagangebot bieten wir zu sieben verschiedenen Themen an. Diese Themen (Essen-Macht-Hunger, Wasser, Kleidung, Kakao & Welthandel, Menschen-rechte, Afrikabilder und Migration-Flucht-Asyl) werden stetig um inhaltliche Schwerpunkte erweitert und aktualisiert. Zwei von verquer ausgebildete Multiplikator*innen führen die Projekte durch und passen sie individuell an die jeweilige Zielgruppe an.

Wir setzen in unseren Projekttagen vorwiegend spielerische Methoden ein, die zum Mitmachen animieren und die komplexe Zusammenhänge plastisch darstellen können.

Alle Projekttage bestehen aus fünf Phasen:

Die Teilnehmer*innen werden sich zunächst darüber klar, inwiefern das jeweilige Thema mit ihrer Lebenswelt zusammenhängt und welche Anknüpfungspunkte (bspw. Schokolade essen) zu ihrem persönlichen Alltag existieren (Sensibilisieren). Anschließend können nach Interesse der Lernenden einige Aspekte des Themas vertieft werden und die Teilnehmer*innen erhalten neue Information über wirtschaftliche und politische Zusammenhänge, die das Projektthema berühren (Informieren). Häufig tauchen hierbei Ungereimtheiten auf (bspw. Kinderarbeit im Kakaoanbau), die von den Teilnehmer*innen als problematisch wahrgenommen werden (Bewusstseinsbildung/Bewerten) und denen sie entgegenwirken möchten. Hierzu erarbeiten sie Möglichkeiten, die erkannten Probleme zu verringern (bspw. FairTrade) oder andere Personen auf diese Probleme aufmerksam zu machen (Handeln). Je nach verfügbarer Zeit und Infrastruktur können diese Handlungsoptionen auch im Projekttag selbst ausprobiert werden. In der letzten Phase beurteilen die Teilnehmer*innen ihre Erlebnisse auf dem Projekttag mit Hilfe mündlicher oder schriftlicher Worturteile (Feedback). Dieses Feedback soll uns Aufschluss darüber geben, wie die Teilnehmer*innen unsere Methoden und Inhalte hinsichtlich ihrer Erwartungen an den Projekttag bewerten.