Dokumentarfilm über eine selbstverwaltete Minenkooperative im südkongolesischen Kolwezi
Am Donnerstag den 26.03. 19:00 schauen wir gemütlich zusammen im Kursraum den Film "Mikuba".
Im Anschluss ist diskutieren wir mit der Politikwissenschaftlerin Chancily Matinda.
In Mikuba zeigt der kongolesische Dokumentarfilmer Petna Ndaliko Katondolo, wie lokale Bergleute in einer selbstverwalteten Minenkooperative im südkongolesischen Kolwezi versuchen, einen anderen Weg zu gehen. Sie nutzen altüberlieferte Abbaumethoden und verteilen die Gewinne anders. Sie sind auf der Suche nach Kobalt, einem unverzichtbaren Rohstoff für Computerchips, Elektromobilität und erneuerbare Energien. Im Schatten multinationaler Giganten graben die Kleinbergleute nicht nur, um zu überleben, sondern auch, um ihre Würde und ihr Recht zu bewahren, auf dem Land ihrer Vorfahren zu leben. Die furchtlose Händlerin Mama Léance, ist die zentrale Figur des Films. Sie handelt aufbauend auf dem Wissen und der Weisheit der Vorfahren. Der Film zeigt, wie innerhalb eines bereits durch die Kolonialzeit geprägten ausbeuterischen Systems eine Gegenerzählung entworfen wird, die kulturelle und spirituelle Dimensionen des Landes (wieder) erweckt.
Sprache: original mit englischen Untertiteln
kostenlos, keine Anmeldung nötig
Bilder © Alkebu Film Productions