Anti-Diskriminierungsprojekte

Wir denken, dass ein wichtiger Schritt hin zu einer gerechteren und nachhaltig gestalteten globalisierten Welt, eine Auseinandersetzung mit den eigenen Bildern, Stereotypen, Menschenbildern und Wertvorstellungen ist, da diese unsere Bewertung globaler Zusammenhänge und damit auch unser Handeln prägen. Gleichzeitig muss die strukturelle Ebene von Rassismus und Diskriminierung identifiziert werden.
In den Projektangeboten mit dem Schwerpunkt Antidiskriminierung soll ein Bewusstsein für Ungerechtigkeiten, Rassismus und Diskriminierung im individuellen und globalen Kontext geschaffen werden. Dabei werden die Teilnehmenden befähigt, eigene diskriminierende Bilder und Handlungen zu überprüfen, strukturelle Diskriminierung zu erkennen und sich mit den eigenen Wünschen für menschliches Zusammenleben auseinanderzusetzen. Sie werden ermutigt und unterstützt für Diversität und Menschenrechte Position zu beziehen.
Projekttage und -wochen zu den Themenbereichen „Menschenrechte/Grundrechte“ „Afrikabilder“ und „Migration-Flucht-Asyl“ werden mit Schüler*innen aller Altersstufen durchgeführt. Für Lehrer*innen werden eintägige Fortbildungen zu den genannten Themen angeboten. Die Veranstaltungen werden von Multiplikator*innen durchgeführt. Ihre pädagogischen und fachlichen Fähigkeiten entwickeln sie im Rahmen von Wochenschulungen, Workshops und Vorträgen. Neben den Vorträgen, die auch eine breite Öffentlichkeit erreichen, soll eine öffentlichkeitswirksame Tafel zu aktuellen rassistischen und diskriminierenden Vorfällen in der Region Vorpommern zu einer breiteren Auseinandersetzung mit den Themen des Projektes führen und die öffentliche Diskussion anregen.

Das Projekt Menschenrechts- und diversitätsorientierte Bildungsarbeit für globale Gerechtigkeit wird gefördert von der Stiftung Nord-Süd-Brücken aus Mitteln des BMZ, dem Katholischen Fonds, dem Kirchlichen Entwicklungsdienst der Nordkirche und der Stiftung Umverteilen.