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Wenn der Staat tötet – Todesstrafe in Belarus

30. November 2017 @ 18:00 - 20:00

kostenlos

Belarus ist das letzte Land Europas und der ehemaligen Sowjetunion, das die Todesstrafe vollstreckt. Informationen über die Todesstrafe gelten als Staatsgeheimnis. Aufgrund der Geheimhaltung können weder verlässliche Daten über die Anzahl der Todesurteile und Hinrichtungen erhoben werden, noch die Identität aller Todeskandidaten geklärt werden. Nach dem Zusammenbruch der UdSSR erlangte Belarus seine Unabhängigkeit, blieb aber von Russland abhängig – seitdem sollen etwa 400 Personen zum Tode verurteilt und hingerichtet worden sein. Präsident Lukaschenko, im Amt seit 1994, will die politische Situation der Sowjetunion in Belarus wieder herstellen. Die Referierenden berichten über die Lage im Land, die Menschenrechte und das Leben der Menschen. Der Vortrag wird im Rahmen der Kampagne “Cities for life” vom Jugendprojekt “Zusammen wachsen” organisiert. Ab 17.30 Uhr wird es ein kleine Büfett geben.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Aktionswoche “Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe”. Greifswald gehört auf Beschluss der Bürgerschaft seit 2016 dieser Initiative an. In diesem Jahr beteiligt sich die Universitäts- und Hansestadt mit einer Aktionswoche. Vom 26. bis 30. November kann man sich bei Filmen, Vorträgen oder Schulprojekten mit dem Thema Todesstrafe auseinandersetzen.

 

 

Details

Datum:
30. November 2017
Zeit:
18:00 - 20:00
Eintritt:
kostenlos
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
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Veranstaltungsort

Turm St. Jacobi
An der Jacobikirche 6a
Greifswald, 17489