18. Türchen

Verkehrswende für Greifswald

Heut hat wieder Climate Justice Greifswald ein spannendes Türchen für Sie und euch vorbereitet, das insbesondere für alle Greifswalder:innen sehr relevant ist!

Schon lange ist klar, dass zu einem effektivem Klimaschutz auch eine echte Verkehrswende gehört. Diese ist nicht nur für den Klimaschutz, sondern auch für eine lebenswerte Umwelt wichtig. In MV,Greifswald und Umgebung ist es noch immer fast unmöglich ein alltägliches Leben ohne Auto zu bewältigen.
Es braucht einen massiven Ausbau des öffentlichen Personennah- und fernverkehrs. Busse die verlässlich und regelmäßig jedes Dorf anfahren und mit Bahnhöfen und Städten verbinden, Bahnenin und um die Städte auf den Schienen der DB und das alles vor allem kostenlos!
Gleichzeitig muss Fahrradfahren attraktiver und sicherer werden. Dazu braucht es mehr Radwege, richtige Fahrradstraßen und eine autofreie Innenstadt.Du bist dafür? Dann schreib doch heute unserer Bausenatorin Janette von Busse (CDU) eine Mail. Um es dir einfacher zu machen, haben wir einen Vorschlag ausgearbeitet. Der kann natürlich nach Belieben abgeändert werden.

Sehr geehrte Frau von Busse,

als Bausenatorin der Stadt Greifswald sind Sie nicht nur für den Abriss der Weißen Flora, sondern auch für die schon längst überflüssige Verkehrswende verantwortlich. Sie können mit ihren Entscheidungen maßgeblich zur Reduktion der Treibhausgase aus dem Verkehrssektor beitragen. Schließlich muss sich auch Greifswald an die Pariser Klimaziele halten.

Ich möchte Sie dazu ermutigen Greifswald fahrradfreundlicher zu machen. Wir brauchen mehr Fahrradstraßen und idealer Weise eine autofreie Innenstadt. Wir brauchen einen besseren ÖPNV innerhalb Greifswalds. Haben Sie schon einmal über eine Ringbahn nachgedacht, die auch das Schienennetz der DB benutzen kann und somit auch umliegende Dörfer anfahren könnte?

Das führt direkt zum zweiten Punkt: Es ist Ihre Verantwortung, dafür zu sorgen, dass weniger Menschen auf ein Auto angewiesen sind. Es kann nicht sein, dass es im Jahr 2020 noch immer kaum möglich ist den Alltag mit dem öffentlichen Personennah- und Fernverkehr zu bewältigen. Der Zugang von den umliegenden Gemeinden in die Stadt, wo viele (auch Sie) arbeiten, muss mit einem durchdachten öffentlichen Personennah- und Fernverkehrkonzepts unkompliziert und kostenlos ermöglich werden.

Über eine Antwort bezüglich Ihrer Einstellung zu diesen Ideen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

 

An:

Markt
Bausenatorin Jeannette von Busse
17489 Greifswald